• Versorgung akuter Verletzungen
  • Tonovet Augendruckmessung
  • Spaltlampenuntersuchung
  • Vor- und Nachversorgung operierter Augen

Ein häufig unterschätztes Erkrankungsfeld ist das der Augenheilkunde. Hier ist oft rasches, zielgerichtetes Handeln wichtig, um schwerwiegende Schäden zu vermeiden. Diverse Fortbildungen zu diesem Thema bieten eine fundierte Basis von MH Pferdepraxis.

Die besondere Lage des Auges ermöglicht Pferden einen fast 360 Grad Rundrumblick. Anders als bei den meisten Säugetieren wird der Augapfel nur wenig von einem knöchernem Rand geschützt. Dadurch sind Verletzungen und Erkrankungen des Auges ein häufiges Bild in der Pferdepraxis. Alle Erkrankungen sollten zeitnah (am selbem Tag, Notfälle sofort) untersucht und behandelt werden.

Anzeichen einer Augenerkrankung sind neben offensichtlichen Verletzungen:

  1. Vermehrte Bildung von Tränenflüssigkeit
  2. Zusammenkneifen der Augenlider und/oder
  3. Verengung der Pupille

Es müssen jedoch nicht immer alle Anzeichen ausgeprägt sein. Erkrankungen im Bereich des Auges lassen sich wie folgt einteilen:

  1. Erkrankungen der Augenlider
    Die Augenlider bilden einen Schutz vor äußeren Einwirkungen. Daneben spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Reinigung und Befeuchtung der Kornea. Erkrankungen der Augenlider können entweder angeboren oder traumatisch (z.B. Riss- und Stichverletzungen) sein.
  2. Erkrankungen der Kornea (Hornhaut)
    Die Kornea ist die äußere Schicht des Auges. Sie besteht ihrerseits wiederum aus drei, unterschiedlich dicken Schichten.Die Erkrankungen der Kornea stellen zahlenmäßig die häufigsten Erkrankungen im Bereich des Auges dar und können wie folgt eingeteilt werden:

    • unkomplizierte, oberflächliche Defekte
    • Perforierende Verletzungen
    • Tiefe, infizierte (bakteriell, viral, fungal) Defekte
    • Angeborene Defekte
    • Autoimmunbedingte Defekte

    Von den genannten Korneaerkrankungen stellen die oberflächlichen Defekte die zahlenmäßig meisten Defekte dar. Sie sollte zeitnah versorgt werden um einer Verkomplizierung zB. Zu einem infizierten Defekte vorzubeugen.

  3. Erkrankungen des Inneren Auges
    Dieser Erkrankungskomplex beschreibt Erkrankungen der vorderen und hinteren Augenkammer, der Linse und der Iris sowie der Netz- und Aderhaut. Beispielhaft für das Pferd sind die wiederkehrende Uveitis (Mondblindheit) und der Katarakt (Eintrübung der Linse) zu nennen. Allen diesen Erkrankungen ist gemeinsam, dass eine Diagnose nur durch eine eingehende Untersuchung mit speziellen Instrument gestellt werden kann.
  4. Erhöhung des intraokulären Drucks
    Veränderungen des Augeninnendrucks sind beim Pferd fast ausschließlich mit anderen Erkrankungen des Auges vergesellschaftet. Der Augeninnendruck kann nur mit einem speziellen Messinstrument gemessen werden. Die MH Pferdepraxis bietet die Messung im Stall an.

Folgende Untersuchungen bietet die MH Pferdepraxis im Bereich der Augenheilkunde an:

  • Messung des Augeninnendrucks via Tonovet (nicht Invasor Methode im Stall für Pferde und Kleintiere)
  • Direkte und indirekte Ophtalmoskopie
  • Spaltlampenuntersuchung
  • Zusammenarbeit mit führenden Augenspezialisten in Deutschland
  • Vor- und Nachsorge von operierten Augen